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DGVS 2011

Viszeralmedizin 2011


Prof. Dr. Peter Malfertheiner im Interview
Resümee des Kongresspräsidenten zur 66. Jahrestagung der DGVS
Die diesjährige Tagung der DGVS stand ganz im Zeichen der multidisziplinären Zusammenarbeit, so das Fazit des Kongresspräsidenten Prof. Peter Malfertheiner (Magdeburg). Dieser Ansatz nehme gerade bei der Behandlung onkologischer Erkrankungen einen bedeutenden Stellenwert ein.


Prof. Dr. Thomas Seufferlein im Interview
Breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Fortschritten
Prof. Thomas Seufferlein (Halle) berichtet über neue Therapeutika bei Hepatitis C, die zur Vermeidung von Leberzellkarzinomen beitragen sowie über die Prävention von Kolonkarzinomen bei Risikopatienten. Wichtige Themen waren auch neue diagnostische Verfahren bei Darmkrebs und beim Ösophaguskarzinom sowie die Systemtherapie des Magenkarzinoms. Der interdisziplinäre Austausch sei besonders wichtig, um schonende und effektive Behandlungsmethoden für die Patienten zu entwickeln.


Prof. Dr. Markus Lerch im Interview
Wichtiges Forum für interdisziplinären Austausch
DGVS-Präsident Prof. Markus Lerch (Greifswald) erläutert anlässlich der Jahrestagung in Leipzig Aufgaben und Ziele der Fachgesellschaft. Da die Tätigkeit der Gastroenterologen etwa zur Hälfte Krebspatienten betrifft, nehmen Forschung und Behandlung onkologischer Erkrankungen einen besonderen Stellenwert ein. Die unverzichtbare interdisziplinäre Ausrichtung der DGVS spiegelt sich laut Prof. Lerch auch im Kongressprogramm wider.


HER2-positives Magenkarzinom
Trastuzumab plus Chemotherapie ist Standard in der Palliation
Beim Magenkarzinom sollte gemäß der aktuellen S3-Leitlinie vor einer palliativen Chemotherapie der HER2-Status überprüft werden. Denn für Patienten mit HER2-positivem Tumor ist aufgrund der ToGA-Studie die Kombination aus Chemotherapie und Trastuzumab inzwischen Standard.


Metastasiertes Kolorektalkarzinom
Bevacizumab in der Konversionstherapie bei Lebermetastasen
Die Konversionstherapie kann beim metastasierten Kolorektalkarzinom (mCRC) mit primär nicht resektablen Lebermetastasen dazu beitragen, dass diese sekundär resektabel werden. Hierbei sollte eine hoch effektive Therapie zum Einsatz kommen, etwa Bevacizumab in Kombination mit einer Chemotherapie.



Aktualisiert am: 30.01.12 - 17:35



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